Standpunkte

Gemeindeautonomie
Die Gemeindeautonomie muss weiterhin hochgehalten werden. Unser System lebt von "unten nach oben" und nicht umgekehrt. Eine immer stärkere Zentralisierung des Systemes ist klar abzulehnen.

Finanzen des Kantons
Die Sparpolitik des Kantons muss fortgesetzt werden. Finanzüberschüsse sind zur Schuldenamortisierung zu verwenden. Grossprojekte müssen genau angeschaut und auf den Kosten-Nutzen Effekt überprüft werden. Der Abbau von Doppel- und Mehrfachbesteuerungen muss unterstützt werden, und es dürfen keine zusätzliche Steuern erhoben werden. Die Abschaffung des Eigenmietwertes ist voranzutreiben.

Gewerbe und Mittelstand
Dem Gewerbe und dem Mittelstand ist Sorge zu tragen, weil sie der Motor unserer Volkswirtschaft sind. Ein starkes Gewerbe braucht mehr unternehmerischen Freiraum und eine Reduktion administrativer Hürden. Als Grenzkanton müssen wir schauen, dass wir vom internationalen Markt nicht verdrängt werden. Unser erfolgreiches, duale Bildungssysten ist zu unterstützen und auszubauen.

Landwirtschaft
Die Landwirtschaft im Thurgau ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, Produzent und "Landschaftspfleger". Diese soll weiterhin existenzsichernd unterstützt werden. Regionale Produkte sollen gefördert werden. Für einheimische und importierte Produkte sollen gleiche Massstäbe gelten.

Sicherheit
Die Sicherheitspolitik im (Grenz-)Kanton hat einen zentralen Stellenwert. Die Blaulichtorganisationen sind zu unterstützen und wenn nötig auszubauen.

Energie
Die eigenen Atomkraftwerke nur dann abschalten, wenn genügend inländischer Alternativstrom angeboten werden kann. Elektromobilität ist nur dann Klimaschutz, wenn sie nicht mit Dreckstrom gefördert wird. Weitere alternative Stromproduktionen im Thurgau sollen überprüft und gegebenenfalls unterstützt werden.

Umwelt
Ich unterstütze einen nachhaltigen Umweltschutz mit Augenmass und Sachlichkeit. Eine Umverteilung der Kosten muss vermieden werden.

Sozialwerke
Unsere Sozialwerke sind die Errungenschaft des letzten Jahrhunderts und müssen für die nächsten Generationen geschützt werden. Deren Sicherung zur Stärkung der wirklich Bedürftigen ist dringend. Eigenverantwortung statt Umverteilung – Arbeit muss sich lohnen.

Gesundheitswesen
In die obligatorische Grundversorgung gehören nur notwendige Leistungen, Wünschbares soll durch Zusatzversicherungen abgedeckt werden. Anstatt die Kostenumverteilung auf die Gemeinden zu pushen, muss man den Leistungskatalog überprüfen.